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Förderkreis
Denkmal für die ermordeten Juden Europas e.V.

Die Botschafter für den „Raum der Namen“

Die prominenten Unterstützer Anne Will, Iris Berben, Angelica Domröse und Michael Verhoeven setzen sich als Botschafter für die Kampagne „Raum der Namen 60 x 6.000“ ein. Aber auch Unterstützer aus der Wirtschaft wie Heinrich Haasis, Präsident der DSGV, haben mehrere Förderpatenschaften zugunsten der Kampagne übernommen.

 

Anne Will

Anne Will, Moderatorin
"Wer je den Raum der Namen betreten hat, wird ihn nicht wieder vergessen. Nur wenige Worte hört man dort und sie erzählen doch so unendlich viel. Namen, Geburtsorte, Spuren, die sich irgendwann verloren, aber immer stehen sie für ein ganzes Leben. Das ist die Idee des Raums der Namen, den Opfern des Holocausts ihre Geschichte zurückzugeben. Wenigstens das. Mich beeindruckt das sehr. Es ist eine zutiefst menschliche, zugewandte, wichtige Arbeit. Sie zu unterstützen, sollte uns allen eine Verpflichtung sein."

 

Iris Berben © Moovie the art of entertainment
Iris Berben, Foto: © Moovie the art of entertainment

Iris Berben, Schauspielerin
"Ich bin Botschafterin für den Raum der Namen im Holocaust-Denkmal, weil jeder Mensch ein Recht hat auf seine Lebensgeschichte. Mit dem kontinuierlichen Ausbau des Raums wird eine Brücke geschlagen zwischen der Vergangenheit und der Zukunft. Die multimediale Präsentation der Biographien im Raum und im Internet hilft allen künftigen Generationen, das einzelne Schicksal hinter den Opfern des Holocaust nicht zu vergessen. Diese Initiative ist auf Unter-stützung angewiesen, daher appelliere ich an jeden, die Weiterentwicklung des Raums der Namen durch Spenden zu sichern."

 

Michael Verhoeven

Michael Verhoeven, Regisseur
"Niemand kann das Schreckliche, das Unfassbare, das Deutsche den jüdischen Menschen angetan haben, ungeschehen machen. Aber jeder von uns kann ein kleines bisschen dazu beitragen, dass heute, in besseren Zeiten, den von Deutschen geschundenen und ermordeten Juden ein Zeichen unserer Wahrnehmung und Erinnerung gegeben wird. Im Raum der Namen wollen wir ihnen das Mindeste geben, das wir ihnen ganz einfach schulden: dieses Zeichen, dass sie nicht vergessen sind! Unterstützen auch Sie diese Aktion des Förderkreis Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Dafür herzlichen Dank."

 

Angelica Domröse, Schauspielerin
Angelica Domröse

Angelica Domröse, Schauspielerin
"Der Raum der Namen im Holocaust-Denkmal macht die Vergangenheit spürbar. Schmerzhaft. Wer ihn besucht, wird berührt durch einen persönlichen Blick auf tragische Lebens-geschichten. Der Raum der Namen verändert beim Besucher die Perspektive auf den Holocaust und trägt dazu bei, niemals das Bewusstsein für die Geschichte zu verlieren.
Ich engagiere mich als Botschafterin für den weiteren Ausbau des Projekts, der viel Geld kostet. Machen Sie es wie ich – Machen Sie sich stark gegen das Vergessen. Spenden Sie!"


Heinrich Haasis

Heinrich Haasis, Präsident Deutscher Sparkassen- und Giroverband
"Geschichte ist eine treibende Kraft. Nur wenn Geschichte erfahrbar wird und wir aus der Geschichte lernen, können wir unsere Gesell-schaft positiv prägen. Dies gilt insbesondere für die jungen Menschen dieser Welt. Deshalb müssen wir uns für den Dialog, die kulturelle Vielfalt und die Völkerverständigung einsetzen. Das 'Denkmal für die ermordeten Juden Europas' hat sich seit seiner Eröffnung zu einem Ort der Begegnung und des Dialogs etabliert. Zu einem Ort, der die Notwendigkeit der Bewahrung demokratischer und freiheitlicher Werte auf bestürzend eindringliche Weise verdeutlicht."

 

Prof. Dr. Peter Raue

Prof. Dr. Peter Raue, Rechtsanwalt

"Im Ort der Information im Denkmal für die ermordeten Juden Europas sehe ich Tagebuch-aufzeichnungen, Brieffetzen, Mitteilungen von später Ermordeten. Auf dem Zettel, den sie aus dem Zug nach Belzec warf - ein russischer Soldat hatte ihn gefunden - hat die 12-jährige Judith ihrem Vater eine letzte Botschaft gekritzelt.

31. Juli 1942
Lieber Vater! Vor dem Tod nehme ich Abschied von Dir. Wir möchten so gerne leben, doch man lässt uns nicht. Wir werden umkommen. Ich habe solche Angst vor diesem Tod, denn die kleinen Kinder werden lebend in die Grube geworfen. Auf Wiedersehen für immer. Ich küsse Dich inniglich. Deine J.


Damit Judith und die Zahllosen, die dasselbe Schicksal erlitten haben, nie in Vergessenheit geraten, werden ihre Stimmen und Schreie im Raum der Namen sichtbar und hörbar. Um diesen Ermordeten die 'letzte Ehre' erweisen zu können, bitte ich um Ihre Spende."

 

Übernehmen doch auch Sie eine Patenschaft!
Die Erstellung einer Biografie für den Raum der Namen kostet 60,00 €.

Auch Sie können unsere Arbeit unterstützen. Vielen Dank!



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