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Förderkreis
Denkmal für die ermordeten Juden Europas e.V.

Bürgerfeier und Ausstellungserföffnung zum Jubiläumsjahr: "5 Jahre Denkmal - 20 Jahre Förderkreis" / Teil 1

„Impressionen eines doppelten Jubiläums“ | Autoren: Arne Schmidt und Claudia Hirschberger | www.konzeptautoren.de

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Teil 2: Die Zurufer beim Festakt

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Impressionen der Auftaktveranstaltung

Der Förderkreis hatte alle Berlinerinnen und Berliner zu einer Bürgerfeier am 5. Mai 2010 an den Ort des Denkmals eingeladen. Viele sind der Einladung gefolgt und begleiteten bei sonnigem Wetter die Auftaktveranstaltung. Mit dabei waren auch prominente Unterstützer, die u.a. als "Zurufer" den Auftakt des Jubiläumsjahres begleiteten. In kurzen „Zurufen“ hatten Impulsgeber der Denkmalsdebatte der letzten 20 Jahre sich zu Wort gemeldet, darunter auch die Initiatoren Lea Rosh und Prof. Eberhard Jäckel. „Zurufer“ waren Wolfgang Thierse, Peter Raue, Christoph Stölzl, Eberhard Diepgen, Elke Leonhard, Sibyll Klotz, Klaus Wagenbach, Lala Süßkind, Andreas Nachama und Edzard Reuter. Die Klesmer-Gruppe „Aufwind“ hatte das Fest musikalisch begleitet.

Ausstellungseröffnung

Im Rahmen der Bürgerfeier wurde auch  die Ausstellung mit dem Titel: "5 Jahre Denkmal - 20 Jahre Förderkreis Was eine Bürgerinitiative bewirken kann" eröffnet. 

Weitere monatliche Veranstaltungen zum Festakt finden bis Ende des Jahres direkt im Ausstellungspavillon statt. (Ort:  Gegenüber vom Holocaut Denkmal inCora-Berliner-Straße 2, 10117 Berlin-Mitte   [...zur Programmübersicht]  

Hintergrund zum Förderkreis-Jubiläumsjahr

Seit seiner feierlichen Eröffnung im Mai 2005 steht das Denkmal für die ermordeten Juden Europas als unübersehbares Zeichen der Verantwortung im Herzen der deutschen Hauptstadt.

Die Geschichte der Entstehung des Denkmals begann jedoch schon vor über 20 Jahren.
Die Idee zum Denkmal hatte der Historiker Eberhard Jäckel, von der Publizistin Lea Rosh, damals Vorsitzende der Bürgerinitiative „Perspektive Berlin“, wurde die Idee aufgenommen und öffentlich gemacht: sie wollten den ermordeten Juden Europas – im Land der Täter – ein Denkmal setzen, an den millionenfachen Mord erinnern, die Ermordeten ehren und ihnen ihre Namen zurückgeben.

Im Jahr 2010 begeht der Förderkreis daher nicht nur den fünften Jahrestag des Denkmals, sondern auch das 20-jährige Bestehen der Bürgerinitiative. Der Erfolg einer Bürgerinitiative hängt von dem Mut, der Ausdauer und dem Willen der Einzelnen ab, sich gegen Widerstände zusammenzuschließen und auch Gegenwind auszuhalten. Auch diese Tatkraft soll in diesem Jahr gewürdigt werden und als Zeichen für zukünftiges Bürgerengagement dienen.

Die Entstehung des Denkmals: "Wie alles begann..." Eine Bürgerinitiative aus Berlin gibt den Anstoß.

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