Das Stelenfeld und die Ausstellung zusammen tragen Erinnerung und Gedenken an die bis zu sechs Millionen jüdischen Opfer des Holocaust. Denn nur wenig zeugt heute noch von der Existenz der Ermordeten.
Die Dauerausstellung im „Ort der Information“
Ihre sterblichen Überreste fanden meist keine Begräbnisstätte, sondern wurden verscharrt oder verbrannt. In vielen Fällen sind nicht einmal mehr ihre Namen bekannt. Aussagen von Zeugen und die Ergebnisse der historischen Forschung ermöglichen es, der Toten individuell zu gedenken.
Gerade für junge Leute ist die Dauerausstellung unter dem Stelenfeld das Herzstück des Denkmals. Einige der vier Ausstellungs-Themenräume werden fortwährend vervollständigt, so zum Beispiel der Raum der Namen, deren Erweiterung eine besondere und notwendige gedenkpolitische Aufgabe ist.
Ziel ist es, möglichst viele Biographien der über drei Millionen bekannten Opfernamen zu präsentieren. Die Recherche ist aufwendig und kompliziert, weil die historischen Hintergründe der Verfolgung und Vernichtung detailliert erforscht werden müssen, um am Ende das Leben eines Menschen – soweit überhaupt rekonstruierbar – in wenigen Sätzen darzustellen.
Diese Arbeit der Stiftung ist ausschließlich durch Spendengelder des Förderkreises möglich.
Unsere prominenten Botschafter für den "Raum der Namen" im Holocaust Denkmal setzen sich ein für das Vergessene.