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05. Mai 2021 Eröffnungsveranstaltung: Antisemitismus- Woher, Weshalb, Wohin? Dem Judenhass auf den Grund gehen

Die neue Antisemitismusreihe findet im Rahmen des Festjahres 2021 statt: „1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND“

Schirmherr:  Dr. Felix Klein – Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus. Träger: Förderkreis “Denkmal für die ermordeten Juden Europas e. V.“, Jüdische Gemeinde zu Berlin, Moses-Mendelssohn-Stiftung Berlin

1. Visualisierung von Antisemitismus/ Christlicher Antijudaismus 
Nicht die jeweilige soziale Wirklichkeit, sondern die Anschuldigungen der Kirchenväter von Origines über Augustinus und Johannes Chrysostomus bis hin zu Hieronymus schufen des Stereotyp: das von Generation zu Generation weitergegebene Zerrbild des Juden. Als Urtypus des Sünders und Frevlers immer wieder nachgezeichnet und mit neuen Farben ausgemalt wirkt der Jude als abschreckendes Beispiel. Mit dem Katechismus nimmt es  das Kind auf und der Erwachsene in der Kirche durch die Predigt. Jede Skulptur und jedes Gemälde über Kreuzigung des Heilands und der Märtyrer, mit denen die Kirchen ausgeschmückt sind, erinnern daran und verdeutlichen es. Im Lied, im Märchen, aber auch im Passionsspiel – überall taucht dieses Bild auf, das nicht nur alle tradierten Vorurteile bündelt, sondern vielfach auch als Aufforderung begriffen worden ist, sich gegen die Juden abzusetzen und sich ihrer handgreiflich zu erwehren.

Wo:  Jüdische Gemeinde zu Berlin, Fasanenstraße 79-80
Begrüßung:  Lea Rosh- 1. Vorsitzende “Förderkreis „Denkmal für die ermordeten Juden Europas e.V.“

Grußwort: Dr. Felix Klein – Antisemitismus-Beauftragter der Bundesregierung
Grußwort: Dr. Gideon Joffe – Vorsitzender Jüdische Gemeinde zu Berlin
Referent: Prof. Dr. Julius H. Schoeps  /  Moses Mendelssohn-Stiftung, Berlin 

Hinweis: Aufgrund der aktuellen COVID-19-Pandemie können die Termine kurzfristig wieder geändert werden.
Wir freuen uns, Sie bald wieder begrüßen zu dürfen.