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Förderkreis
Denkmal für die ermordeten Juden Europas e.V.

Anne Will erläutert Engagement
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Botschafterin Iris Berben
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Peter Raue als Botschafter
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Sechstes Charity Dinner für den "Raum der Namen" fand am 17. Nov. 2011 im Hotel Adlon statt

Charity Dinner 2011: Anne Will, Jean Claude Juncker, Lea Rosh, Iris Berben (Foto:©cm|cc Daniela Herzig)

Über hundert Teilnehmer erschienen beim gestrigen Charity Dinner gegen das Vergessen. Der Regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit begrüsste dabei mit einer Eröffnungsrede die Teilnehmer des Spendendinners beim offiziellen Empfang. Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker hielt dieses Jahr die traditionelle Tischrede und Jenas Oberbürgermeister, Dr. Albrecht Schröter wurde mit dem Preis für Zivilcourage gegen Rechtsradikalismus, Antisemitismus und Rassismus ausgezeichnet.
Lesen Sie bitte weiter unter mehr dazu.

Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker copyright: Service information et presse du gouvernement luxembourgeois
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit hielt in diesem Jahr die Rede beim Empfang des Spendendinners für den "Raum der Namen".

„Preis für Zivilcourage gegen Rechtsradikalismus, Antisemitismus und Rassismus"

Lea Rosh mit dem Preisträger Dr. Albrecht Schröter, Oberbürgermeister von Jena. (Foto:©cm|cc Daniela Herzig)

 

Der Förderkreis "Denkmal für die ermordeten Juden Europas" und die Jüdische Gemeinde zu Berlin ehrt Albrecht Schröter (SPD) für sein jahrelanges Engagement gegen Neonazismus.
„Ich kann doch nicht neutral bleiben, wenn Neonazis Fuß fassen wollen“,
sagt der frühere Bürgerrechtler und heutige Oberbürgermeister von Jena. Obwohl im Jahre 2007 ein von ihm erlassenes Verbot einer NPD-Demonstration durch das Verwaltungsgericht kassiert worden ist, arbeitet er weiter aktiv gegen Neonazis. Im September 2007 unterstützte er in der ersten Reihe eine Sitzblockade von Jenaer Bürgern gegen ein rechtsradikales Musikfestival. Das findet seither nicht mehr statt. Im Februar 2010 fuhr er mit 500 Jenaer Bürgern nach Dresden und nahm dort wieder an einer Sitzblockade teil, wieder führte das zum Abbruch eines Aufmarsches der Rechtsradikalen.

Er engagiert sich beim Bündnis „Dresden Nazifrei“. Er reist als engagierter Fürsprecher für Sitzblockaden gegen Neonazis durch die Republik und unterstützt Massenblockaden, durch die rechtextreme Aufzüge erfolgreich verhindert werden. In der von ihm ins Leben gerufenen Arbeitsgruppe „Kommunen gegen rechts“ arbeiten Anti-Nazi-Initiativen aus 16 Städten zur Erreichung ihrer Ziele zusammen. 

 

Dieser Preis ist wie im vergangenen Jahr wieder im Rahmen des  „Charity Dinners“ gemeinsam durch Lea Rosh und Lala Süsskind, der Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, im Hotel Adlon verliehen worden. Die Verleihung des Preises ist eine der vielfältigen Aktivitäten des Förderkreises zur Verwirklichung des Vereinszweckes. Der Förderkreis will seiner Satzung gemäß auch damit einen wirksamen Beitrag „zur Erinnerung und Mahnung an die Ermordung europäischer Juden während der Naziherrschaft, zur Förderung demokratischer Gesinnung, zu allgemeiner politischer Bildung, zur Völkerverständigung, zum Schutz von Minderheiten sowie zur Abwehr von Diskriminierungen, insbesondere von Juden“ leisten. Der undotierte Preis wird einmal jährlich an eine natürliche oder juristische Person verliehen, die durch ihr öffentliches Auftreten im Sinne dieser Ziele beeindruckt hat.

Im Jahr 2010 erhielt die Auszeichnung der Bad Saarower Hoteldirektor Heinz Baumeister. „Neonazis stören beim Wellness-Urlaub...." mehr lesen

Auf die Plätze für die gute Sache: Über hundert Spendenteilnehmer für den "Raum der Namen"

Auch die "Raum der Namen" Botschafterinnen Iris Berben und Anne Will waren 2011 wieder dabei.


Zahlreiche prominente Unterstützer aus Wirtschaft, Politik und Kultur sind der Einladung des Förderkreises gefolgt und unterstützten mit ihrer Teilnahme am Charity Dinner die Spendenkampagne für den Raum der Namen.

Nie aufhören anzufangen! Das Motto der Spendenkampagne für den "Raum der Namen"

Die Arbeit für den „Raum der Namen“ geht auch 2011 unermüdlich weiter.
Wie viele wissen, ist eines der Hauptanliegen des Förderkreises - in Zusammen-arbeit mit der Stiftung - die Darstellung aller recherchierbaren jüdischen Opferschicksale. Dies wird im „Raum der Namen“ durch die audiovisuelle Darstellung der Namen und Geburts- und Sterbedaten der Ermordeten nachdrücklich dokumentiert.
Der „Raum der Namen“ ist auch virtuell sicht- und hörbar unter: www.raum-der-namen.de.
 
Mit den zur Zeit zur Verfügung stehenden Mitteln konnten gerade einmal 10.000 der 3,6 Mio. vorhandenen Schicksale recherchiert und produziert werden. Dazu bedarf es immer wieder besonderer Aktivitäten. Denn um die Arbeit für den „Raum der Namen“ weiter voran zu bringen, werden dringend weitere Spendengelder benötigt.
Das Aktionsmotto der Spendenkampagne für den „Raum der Namen“ lautet: Nie aufhören anzufangen !
Daher fand auch in diesem Jahr im Hotel Adlon wieder das Charity Dinner zugunsten der Spenden-Kampagne statt.

 

Eine Teilnahme, Spende oder Engagement für diese Kampagne bedeutet:

- Teil einer Bürgerinitiative zu sein. 
- sich als Bürger für Demokratie und Menschrechte einzusetzen.
- Zivilcourage zu unterstützen und zu fördern und
- sich gegen Rechtsradikalismus, Antisemitismus und Rassismus auszusprechen.

Auch Sie können diese Arbeit des Förderkreises mit einer Spende unterstützen oder werden Sie gleich Mitglied bei uns.

Alle Charity Dinner für den "Raum der Namen" auf einen Blick

6. Charity Dinner 2011 | aktuelle Galeriebilder
Tischredner Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker.

5. Charity Dinner 2010 |mehr ansehen 
Tischredner Ex-Bundesfinanzminister Freiherr von und zu Guttenberg.

4. Charity Dinner  2009 |mehr ansehen  
Tischredner Ex-Bundesfinanzminister Peer Steinbrück. 

3. Charity Dinner  2008 |mehr ansehen  
Tischrednerin Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. 

2. Charity Dinner  2007
Tischredner Ehemalige israelische Botschafter Avi Primor

1. Charity Dinner  2006
Tischredner: Ex Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl.


 

 


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v.l.n.r.:Klaus Wowereit, Lea Rosh, Dr. Klaus Burghard, Jean-Claude Juncker
Margot Friedländer und Dieter Rosenkranz
Dr. Helmut Frick im Gespräch mit Jean-Claude Juncker
Ulla Pietzsch links im Bild und Dieter Rosenkranz
Spendendinner 2011: Prof. Dr. Parzinger, André Schmitz Staatssekretär für Kultur und "Raum der Namen Botschafter" Prof. Dr. Peter Raue beim Empfang.
"Raum der Namen" Botschafterin Iris Berben mit Lea Rosh
v.l.n.r. Lea Rosh, J.C. Juncker, Dr. Andrea Penk von Pfizer, Raum der Namen Botschafterin Anne Will, Prof. Dr. Eberhard Jäckel.
Maria Theresia Piepenbrock und Claus Bacher
Dr. Elke Leonhard und André Schmitz
v.l.n.r. Klaus Wowereit, Lea Rosh, Jean-Claude Juncker, Dr. Andreas Penk von Pfizer, Politmoderatorin Anne Will
v.l.n.r.: André Schmitz, Dieter Rosenkranz, Prof. Dr. Herrmann Parzinger, Jürgen Flimm
v.l.n.r.:Claus Bacher, Dr Andreas Penk, Hans Gerhard Hannesen, Dr. Ingeborg Berggreen-Merkel
Artur Süsskind mit Dr. Eberhard Schmidt. Im Hintergrund Lala Süsskind die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.
"Raum der Namen" Unterstützer; Fabrikant und Kunstsammler Dieter Rosenkranz mit Olaf Lemke "Antike Rahmen".
Auch Maria und Artur Brauner unterstützten in diesem Jahr wieder das Spendendinner für den Raum der Namen.
Während des Dinners: "Raum der Namen" Botschafterin Iris Berben (etwas hinten im Bild) mit Lala und Artur Süsskind die bereits Platz genommen haben.
Anne Will hier mit Elke Leonhard
Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Holocaust-Denkmal hier im Gespräch mit Margot Friedländer. Margot Friedländer hat den Holocaust im Untergrund überlebt. Seit zwei Jahren ist sie wieder in ihrer einstigen Heimat Berlin wohnhaft.
Margot Friedländer mit Uwe Neumärker
Claus Bacher und Frau Marie-Theresa Piepenbrock im Gespräch mit weiteren Gästen während des Empfanges.
Regierender Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit mit Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker
Auch Martin Ernst von der Deutschen Inter Hotel Holding GmbH & Co KG macht sich stark für die Spendenkampagne "Raum der Namen".
Während des Empfanges des Spendendinners gegen das Vergessen.
Michael Beckord von der Allianz mit Ehefrau Bärbel Beckord
Gedenkstein legen!

Helfen auch Sie und legen einen Gedenkstein für die Erstellung weiterer Biogafien für den Raum der Namen. Vielen Dank.

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