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Förderkreis
Denkmal für die ermordeten Juden Europas e.V.

Jugendprojekt 2018: Flucht und Exil - Flucht und Asyl

Brücken bauen zwischen Exilerfahrungen im Nationalsozialismus und den Asylerfahrungen im heutigen Deutschland
Ein Förderkreisprojekt speziell für Schüler- und Jugendgruppen.

Seit 2015 ist das Thema Flucht in neuer Weise für Deutschland und Europa aktuell geworden.

Während der nationalsozialistischen Herrschaft wurden 6 Millionen Jüdinnen und Juden ermordet, viele Menschen wurden zur Flucht ins Exil getrieben.
Heute suchen viele Flüchtlinge bei uns Asyl.
Aktuell richtet sich die Frage an uns:
Wie gehen wir hier und heute mit Zuflucht suchenden Menschen um?
Dafür wollen wir die bisherige Veranstaltungsreihe „Weltweites Exil“ weiter entwickeln und Brücken bauen zwischen den Exilerfahrungen unter dem Nationalsozialismus und den Asylerfahrungen im heutigen Deutschland.
Mit 10 Projekt-Veranstaltungen richten wir uns gezielt an Schüler- und Jugendgruppen.

In Zusammenarbeit mit vier Landesvertretungen 
Das Förderkreis Projekt 2018 „Flucht und Exil – Flucht und Asyl “ist eine Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit den vier Landesvertretungen Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein.
Diese Landesvertretungen haben ihren Sitz in den Ministergärten mit direkter Aussicht auf das Holocaustmahnmal.
Die Landesvertretungen und die in den Ländern verantwortlichen Politiker/innen betrachten es als ihre selbstverständliche Aufgabe, die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus wach zu halten und an die jüngere Generation weiter zu geben. Einerseits durch die wieder erstarkten Tendenzen zu „völkischem“ Nationalismus als auch die immer wieder öffentlich erklärte Abwertung des Holocaust-Mahnmals zu einem „Schandmal“ geben besonderen Anlaß, die demokratische Erinnerungskultur zu pflegen.
Diese dient zur Abwehr von Diskriminierungen und Einhaltung der Menschenrechte. Sie ermöglicht die Völkerverständigung und dient der politischen Bildung und Förderung demokratischer Gesinnung. 

Gefördert und inhaltlich begleitet wird die Veranstaltungsreihe durch die Unternehmen Berliner Volksbank und die Pfizer Deutschland GmbH.
Weitere Unterstützer des Projektes sind die Deutsche Bank und die Schwarzkopfstiftung. 

Zielgruppe Jugend

Das Projekt soll sich vor allem an Schüler- und Jugendgruppen richten, die aus verschiedenen Regionen Deutschlands in die Hauptstadt Berlin eingeladen werden, um demokratisch politische Arbeit konkret kennen zu lernen.
Besuche von Bundestag, Bundesrat und der Landesvertretung ihres Heimatlandes stehen im Programm. Nach der aktuellen Programmplanung mit den vier Landesvertretungen sollen dort jeweils zwei Veranstaltungen übers Jahr durchgeführt werden.
Die Einladung von Schülergruppen und Öffentlichkeit wird für jeden Termin spezifisch abgestimmt. In Ergänzung zu den Schülergruppen der jeweiligen Länder werden Berliner Schülergruppen eingeladen.

VERANSTALTUNGSFORMAT

Podiums- Schüler- und Publikumsgespräch
Gesamtmoderation: Lea Rosh, 1. Vorsitzende Förderkreis Denkmal für die ermordeten Juden Europas. 
Begrüßung: Repräsentanz der Landesvertretung

Themeninhalt
FLUCHT und EXIL im Nationalsozialismus 
Vorstellung von Leben, Exilschicksal und Texten einer/eines im Nationalsozialismus ins Exil getriebenen Schriftstellerin/Schriftstellers. (45 -60 Minuten)

FLUCHT und ASYL heute: 
Offener und gemeinsamer Gedankenaustausch: Podiums- Schüler- und Publikumsgespräch mit politischer Persönlichkeit, Vertretung der Freiwilligenhilfe für Flüchtlinge und zwei – drei Geflüchteten. 
Die offene und gemischte Gesprächsrunde soll die Initiative der Schüler an einer Teilnahme fördern und sensibilisieren rechtspopulistische Tendenzen rechtzeitig wahrzunehmen und mögliche Auswirkungen im Kontext des Nationalsozialismus ableiten können. Mögliche Handlungsoptionen sollen überdies vermittelt werden
Politisches/Humanitäres Fazit 
Danach kleiner Empfang und Aussicht auf das Denkmal 
Dieses Format wird nach Bedarf abgewandelt. 

THEMENSCHERPUNKTE

I. LV NIEDERSACHSEN:

1. Erich Maria Remarque – „Die Nacht von Lissabon“ (Termin noch offen)
Sprecher: Karl-Bernd Karwasz – Schauspielhaus Hannover. (individuelle Änderungen vorbehalten) 

Hannah Arendt:  
Vortrag:  Historikerin Sophie Hingst (Termin noch offen)

Weitere Teilnehmer: Flüchtlings- und Freiwilligenvertretung durch Notunterkunft Berlin-Buch und Willkommensnetzwerke Niedersachsen ('Niedersachsenpakt')

II. LV SCHLESWIG-HOLSTEIN 

Thomas Mann oder Familie Mann (Termin noch offen)
(angefragt Prof. Hans Wißkirchen, Lübeck | Historikerin Sophie Hingst)

 

III. LV RHEINLAND PFALZ 
Mit Frau Ministerpräsidentin Malu Dreyer 

1. Anna Seghers (Termin noch offen)
Vortrag: Dr. Monika Melchert | Lesung: Doreen Kähler 

2. Bert Brecht (Termin noch offen)
Vortrag: Prof. Erhart Wizisla | Lesung: Claus Dieter Fröhlich)

Die Landesvertretung Rheinland-Pfalz möchte zeitgleich die vom Förderkreis erstellte Ausstellung „Verbrannte Bücher“ in ihrem Foyer zeigen und dafür ca. vier Wochen Ausstellungszeit einplanen und mindestens eine der Veranstaltungen in diesem Zeitfenster organisieren.

 

LV SAARLAND
Mit Frau Ministerpräsidentin A. Kramp-Karrenbauer

1. Hannah Arendt am 01. März 2018
Vortrag: Historikerin Sophie Hingst |Lesung: Lea Rosh

2. Stefan Zweig  (Termin noch offen)
Vortrag: Manfred Flügge | Lesung: Claus-Dieter Fröhlich. 

Teilnahme Schüler: Saarländische Schülergruppe und Berliner Schülergruppe vom Hanna Ahrendt-Gymnasium.

SCHULEN OHNE RASSISMUS

THEMENSCHERPUNKTE für die Veranstaltungen bei der Schwarzkopf Stiftung und der Deutschen Bank

Der Förderkreis Denkmal für die ermordeten Juden Europas e.V. organisiert in diesem Format drei weitere Veranstaltungen mit Berliner Schülergruppen aus dem Netzwerk „Schulen ohne Rassismus“. Diese Veranstaltungen werden in den angebotenen Räumlichkeiten der Schwarzkopfstiftung oder der Deutschen Bank durchgeführt. 

THEMENSCHWERPUNKTE

1. Else Lasker-Schüler 
Vortrag: Kerstin Decker | Lesung: Lea Rosh

2. Anna Seghers 
Vortrag: Monika Melchert | Lesung: Doreen Kähler 

3. Stephan Zweig
Vortrag: Manfred Flügge | Lesung: Claus-Dieter Fröhlich

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Fax: +49 (0)30 28 04 59-63
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