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Eine Hörbiographie aus dem Raum der Namen

Vergessen Sie diesen Namen nicht!

Max Aschner

geboren 1875 in Königshütte/Chorzów, ermordet 1942 in Theresienstadt (KZ)

Max Aschner wurde am 9. Februar 1875 in der oberschlesischen Kleinstadt Königshütte geboren. Er war Operndirektor, reiste viel, sang in Synagogen und war mit einer Nichtjüdin verheiratet. 1920 kam ihr Sohn Klaus zur Welt. Vier Jahre später zog die Familie nach Berlin. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten durfte Max Aschner seinen Beruf nicht mehr ausüben. Als seine Ehefrau starb, war er gezwungen, unter ärmlichen Bedingungen in einer Wohngemeinschaft zu leben. Im August 1942 wurde Max Aschner in das Ghettolager Theresienstadt deportiert, wo er bereits am 10. Oktober desselben Jahres verstarb. Er wurde 67 Jahre alt.


Max Aschner was born on February 9th 1875 in the small town of Königshütte in Upper Silesia. He was the director of an opera, travelled often, sang in synagogues and was married to a non-Jew. In 1920 their son, Klaus, was born. Four years later the family moved to Berlin. After the Nazis took power, Max Aschner was barred from his job. After his wife died, he was forced to live in a group home, in poor conditions. In August 1942 Max Aschner was deported to the Theresienstadt ghetto camp; he died soon thereafter, on October 10th. He was 67 years old.