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Eine Hörbiographie aus dem Raum der Namen

Vergessen Sie diesen Namen nicht!

Łaja Ajzenszmidt

k.A., geboren 1906 in Radom

Łaja Ajzenszmidt wurde 1906 im polnischen Radom geboren. Im September 1939 marschierte die Wehrmacht in die Stadt ein, in der etwa 30.000 Juden lebten. Im Frühjahr 1941 richtete die deutsche Verwaltung in Radom zwei Ghettos ein. Łaja Ajzenszmidt musste fortan in einem von ihnen leben. Im August 1942 räumten SS-Sicherheitspolizei und ihre ukrainischen Helfer die beiden Ghettos in Radom. Über 2.000 seiner Bewohner wurden direkt erschossen, 24.000 weitere nach Treblinka verschleppt und dort mit Motorabgasen ermordet. Von Łaja Ajzenszmidt fehlt seither jede Spur.


Łaja Ajzenszmidt was born in 1906 in the Polish city of Radom. In September 1939 the Wehrmacht marched into the city, which was home to about 30,000 Jews. In the spring of 1941, the German administration set up two ghettos in Radom and Łaja Ajzenszmidt was forced to move into one of them. In August 1942, SS security police and their Ukrainian helpers cleared out both of Radom’s ghettos. More than 2,000 Jews, mostly the elderly and children, were shot on the spot. Another 24,000 Jews were deported to Treblinka, where they were murdered with engine exhaust fumes. No trace of Łaja Ajzenszmidt was ever found.