08. Nov. 2022: 16. Charity-Dinner zugunsten der Spendenkampagne „Raum der Namen 60 x 6.000“ mit Preisvergabe für Zivilcourage gegen Rechtsradikalismus, Antisemitismus und Rassismus

Nie aufhören anzufangen! Ein Zeichen setzen für Zivilcourage – Gegen Rechtsradikalismus, Antisemitismus und Rassismus.

Unter diesem alljährlichen Motto findet am 08. Nov. im Hotel Adlon unser mittlerweile sechzehnte Charity-Dinner zugunsten der Spendenkampagne „Raum der Namen 60 x 6.000“ statt. 

Die Einladenden sind Lea Rosh, 1. Vorsitzende vom Förderkreis Denkmal für die ermordeten Juden Europas e.V., die Bundestagspräsidentin Barbel Bas (MdB) und Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Denkmal, sowie Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal.

Wir freuen uns zudem sehr über die Zusage unserer diesjährigen Festrednerin Frau Annalena Baerbock, Bundesministerin des Auswärtigen.

Auch in diesem Jahr werden wieder zahlreich prominente Unterstützer aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft erwartet. Darunter auch unsere prominenten "Raum der Namen" Botschfterinnen und Botschafter.

 

Unsere Prominenten Unterstützer und Charity-Botschafter für den Raum der Namen

Wie in den Jahren zuvor unterstützten uns auch in diesem Jahr wieder unsere „Raum der Namen“ Botschafterinnen Anne Will, Iris Berben und Mo Asumang  sowie die  "Raum der Namen"  Botschafter Ulrich Matthes, Gerd Wameling und Prof. Dr. Peter Raue unsere langfristig angelegte Kampagen für den "Raum der Namen".

-> Hier mehr zu den Botschaftern
-> Raum der Namen Kampagne

Preis für Zivilcourage gegen Rechtsradikalismus, Antisemitismus und Rassismus 

Gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde zu Berlin werden wir im Rahmen des Spendendinners auch wieder den „Preis für Zivilcourage – gegen Rechtsradikalismus, Antisemitismus und Rassismus“ in Höhe von 2.000,- € verleihen. 

Die Verleihung des Preises ist eine der vielfältigen Aktivitäten des Förderkreises zur Verwirklichung des Vereinszweckes.
Der Förderkreis will seiner Satzung gemäß auch damit einen wirksamen Beitrag „zur Erinnerung und Mahnung an die Ermordung europäischer Juden während der Naziherrschaft, zur Förderung demokratischer Gesinnung, zu allgemeiner politischer Bildung, zur Völkerverständigung, zum Schutz von Minderheiten sowie zur Abwehr von Diskriminierungen, insbesondere von Juden“ leisten. Der  Preis wird einmal jährlich an eine natürliche oder juristische Person oder eine Bürgerinitiative verliehen, die durch ihr öffentliches Auftreten im Sinne dieser Ziele beeindruckt hat.

In diesem Jahr wollen wir der etwa 1,5 Millionen jüdischen Opfer gedenken, die bis 1944 auf dem Gebiet der heutigen Ukraine durch die deutsche Besatzungsmacht ermordet wurden.

Wie vor 80 Jahren herrscht Krieg in der Ukraine.2022 ist sie von der russischen Armee angegriffen worden. 1941 waren es die Nationalsozialisten, die vor allem Osteuropa zu einem Hauptschauplatz von Zerstörung und Vernichtung machten. Die umfangreichste Massenerschießung auf dem Gebiet der besetzten Sowjetunion fand im Herbst 1941 in der Schlucht von Babyn Jar bei Kiew statt. Knapp 34.000 jüdische Kinder, Frauen und Männer wurden dort binnen 36 Stunden von deutschen SS- und Polizeieinheiten ermordet. Weitere Massaker fanden nahe den ukrainischen Städten Charkow, Berditschew oder Kamenez-Podolsk statt – vier von etwa 2000 deutschen Mordstätten. 

Wir wollen der etwa 1,5 Millionen jüdischen Opfer gedenken, die bis 1944 auf dem Gebiet der heutigen Ukraine durch die deutsche Besatzungsmacht ermordet wurden. Wir könnten die Biografien von 200 Opfern recherchieren, im Tonstudio aufnehmen und im „Raum der Namen“ präsentieren.  
                                           Dafür aber brauchen wir Ihre Hilfe!

Mit den Erlösen der früheren Dinner konnten wir mehr als 12.000 Biografien von ermordeten jüdischen Kindern, Frauen und Männern im „Raum der Namen“ lesbar und hörbar machen. 

Mit Ihrer Teilnahme an dem Spendendinner setzen auch Sie ein Zeichen gegen Rechts.
Ein Zeichen zur Förderung von„Zivilcourage gegen Rechtsradikalismus, Antisemitismus und Rassismus“

Fragen zur Teilnahme unter info@holocaust-denkmal-berlin.de oder 

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Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!