02 Nov. 2026: 20. Jubiläums-Charity-Dinner zugunsten der Spendenkampagne „Raum der Namen“ „Nie aufhören anzufangen! Ein Zeichen setzen gegen Rechts!“

In diesem Jahr begehen wir ein besonderes Jubiläum: Zum 20. Mal veranstaltet der Förderkreis Denkmal für die ermordeten Juden Europas e. V. sein traditionsreiches Charity-Dinner zugunsten der Spendenkampagne „Raum der Namen“.

Wir freuen uns sehr, dass wir für unser Jubiläums-Charity-Dinner Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags, als diesjährige Tischrednerin gewinnen konnten.

Zu diesem besonderen Abend laden ein:
Lea Rosh, 1. Vorsitzende des Förderkreises Denkmal für die ermordeten Juden Europas e. V.,
Julia Klöckner, Präsidentin des Deutschen Bundestages und Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas,
sowie Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas.

Seit zwei Jahrzehnten steht dieser Abend unter dem Leitgedanken „Nie aufhören anzufangen! Ein Zeichen setzen gegen Rechts!“. Gerade heute ist es wichtiger denn je, Haltung zu zeigen – gegen Rechtsradikalismus, Antisemitismus und Rassismus und für Toleranz, Respekt, Demokratie und die Rechte aller Menschen.

Wie in den vergangenen Jahren werden wieder zahlreiche Unterstützer und Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft erwartet.

Im Rahmen des Abends wird zudem erneut der Preis für Zivilcourage gegen Rechtsradikalismus, Antisemitismus und Rassismus verliehen. Mit ihm würdigen wir Menschen, die Haltung zeigen, Verantwortung übernehmen und sich mit persönlichem Engagement für unsere demokratische Gesellschaft einsetzen.

Mit den Erlösen der vergangenen Charity-Dinner konnten inzwischen rund 14.700 Hör-Biografien von ermordeten jüdischen Kindern, Frauen und Männern erarbeitet und in den „Raum der Namen“ aufgenommen werden. Hinter jedem dieser Namen steht ein Mensch, ein Leben, eine Geschichte. Sie hörbar und damit erinnerbar zu machen, ist das zentrale Anliegen unserer Spendenkampagne.

20 Jahre Charity-Dinner – 20 Jahre Engagement für Erinnerung, Zivilcourage und eine offene, demokratische Gesellschaft.

Erinnerung darf nicht bei der Vergangenheit stehen bleiben. Sie gewinnt ihre Bedeutung dort, wo sie unser Handeln in der Gegenwart prägt. In einer Zeit, in der antisemitische, rassistische und rechtsextreme Stimmen wieder lauter werden, erinnert uns die Geschichte daran, wie wichtig es ist, früh hinzusehen, zu widersprechen und Verantwortung zu übernehmen.

Der „Raum der Namen“ gibt den Ermordeten ihre Geschichte und ihre Individualität zurück.
Zugleich richtet er eine Aufgabe an uns heute: Menschenfeindlichkeit nicht hinzunehmen, Ausgrenzung nicht unwidersprochen zu lassen und die Werte unserer demokratischen Gesellschaft immer wieder neu zu verteidigen.

Erinnern heißt deshalb nicht nur, der Vergangenheit einen Platz zu geben.
Erinnern heißt, aus ihr eine Haltung für die Gegenwart zu entwickeln.

Unsere Botschafter für den Raum der Namen

Unsere „Raum-der-Namen“-Botschafterinnen, Anne Will, Iris Berben, Mo Asumang und Botschafter Prof. Dr. Peter Raue, Gerd Wameling und Ulrich Matthes sind langjährige Unterstützer des Förderkreises und der Spendenkampagne für den Raum der Namen.  Neuer Botschafter für den"Raum der Namen" ist Ulli Zelle. Wir freuen uns sehr für die zusätzliche Unterstützung.

Preis für Zivilcourage 2026

Auch in diesem Jahr wird der Förderkreis „Denkmal für die ermordeten Juden Europas e.V." zusammen mit der Jüdischen Gemeinde zu Berlin im Rahmen des Charity-Dinners  den Preis für"Zivilcourage gegen Rechtsradikalismus, Antisemitismus und Rassismus“ verleihen.
->>Die Preisträger werden hier rechtzeitig bekannt gegeben.<<--

Gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde zu Berlin wird dieser Preis einmal jährlich an eine natürliche oder juristische Person oder eine Bürgerinitiative verliehen, die durch ihr öffentliches Auftreten beeindruckt hat. 

Die Verleihung des Preises ist eine der vielfältigen Aktivitäten des Förderkreises zur Verwirklichung des Vereinszweckes.
Der Förderkreis will seiner Satzung gemäß auch damit einen wirksamen Beitrag „zur Erinnerung und Mahnung an die Ermordung europäischer Juden während der Naziherrschaft, zur Förderung demokratischer Gesinnung, zu allgemeiner politischer Bildung, zur Völkerverständigung, zum Schutz von Minderheiten sowie zur Abwehr von Diskriminierungen, insbesondere von Juden“ leisten. Der  Preis wird einmal jährlich an eine natürliche oder juristische Person oder eine Bürgerinitiative verliehen, die durch ihr öffentliches Auftreten im Sinne dieser Ziele beeindruckt hat.

In diesem Jahr wollen wir der Juden gedenken, die Lemberg (Polen/Ukraine), Kaunas (Litauen), Jedwabne (Polen) und Jassy (Rumänien) ermordet wurden.

Im Zweiten Weltkrieg eroberte die Wehrmacht große Teile Europas. Die deutschen Besatzer schürten antisemitischen Hass und stachelten die Gewalt der Straße an. Sie traf jüdische Kinder, Frauen und Männer während zahlreicher Pogrome im Sommer 1941, zum Beispiel in Lemberg (Polen/Ukraine), Kaunas (Litauen), Jedwabne (Polen) oder Jassy (Rumänien). Die tausenden dabei Ermordeten werden angesichts der Dimension der Massenerschießungen und des Mordes durch Giftgas bislang kaum beachtet. Die meisten Namen dieser Opfer sind bis heute nicht bekannt. Auf Grundlage des vorliegenden Forschungsmaterials wollen wir möglichst viele ihrer Biografien in den Raum der Namen im Ort der Information aufnehmen.
Das ist nur mit Ihrer Hilfe möglich!

Setzen auch Sie ein Zeichen und unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende

Um die Arbeit für den "Raum der Namen" fortzusetzen, sind wir dringend auf Spendengelder angewiesen.
Die Erstellung einer Hör-Biografie für den"Raum der Namen" kostet mittlerweile rund 150 €.

Die fortlaufende Arbeit im „Raum der Namen“ ist von großer Bedeutung, und es wird weiterhin um Spenden für die Erstellung weiterer Hör-Biografien gebeten. 

Direkt ONLINE SPENDEN

Ich möchte direkt  MITGLIED WERDEN

Sie möchten lieber überweisen? Dann finden Sie hier unser SPENDENKONTO

Bank: Berliner Volksbank eG
Konto: 545 640 8003
BLZ: ​​100 900 00
IBAN/ISBN: DE78100900005456408003
BIC: BEVODEBB

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!