01. Febr. 2026: Der Förderkreis trauert um sein Ehrenmitglied Prof. Dr. Rita Süssmuth.
Mit Prof. Dr. Rita Süssmuth, ehemalige Bundesfamilienministerin und Bundestagspräsidentin, verlieren wir eine herausragende Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, eine engagierte Demokratin und eine unermüdliche Streiterin für Völkerverständigung, Menschenrechte, Erinnerung und Verantwortung. Als ehemalige Präsidentin des Deutschen Bundestages hat sie die politische Kultur unseres Landes nachhaltig geprägt.
Stets getragen von Haltung, Integrität und humanistischer Überzeugung.
Rita Süssmuth gilt als eine der engagierten Wegbereiterinnen des Denkmals. Die Initiative von Lea Rosh und Prof. Dr. Eberhard Jäckel unterstützte Prof. Dr. Rita Süssmuth bereits während ihrer Amtszeit als Bundestagspräsidentin mit großem persönlichem Einsatz. In einer Zeit intensiver gesellschaftlicher und politischer Debatten setzte sie sich mit Nachdruck dafür ein, dass das Gedenken an die ermordeten Jüdinnen und Juden Europas einen sichtbaren, zentralen Ort im Herzen Berlins erhält. Bereits Ende der 1990er Jahre drängte sie darauf, das Projekt trotz kontroverser Debatten zügig umzusetzen. Prof. Dr. Rita Süssmuth verstand Erinnerungskultur als Grundlage einer lebendigen Demokratie.
Ihr Wirken mahnt uns, Verantwortung nicht nur zu erinnern, sondern aktiv zu tragen – heute und in Zukunft.
Der Förderkreis wird ihr ein ehrendes Andenken bewahren.
Unser tiefes Mitgefühl gilt ihrer Familie und allen, die ihr verbunden waren.
Lea Rosh im Namen des gesamtes Vorstandes
Förderkreis Denkmal für die ermordeten Juden Europas e.V:
Lea Rosh im Namen des gesamtes Vorstandes
Förderkreis Denkmal für die ermordeten Juden Europas e.V:
