27. Juli 2026: WELTWEITES EXIL: Ein Abend über Erich Maria Remarque "Schatten im Paradies"
Erich Maria Remarques Name ist auf ewig verbunden mit diesem Buch: „Im Westen nichts Neues“. Ein Weltbestseller, dreimal verfilmt, erstmals bereits 1930 in Hollywood. Ein Roman, der ihn zum geächteten Gegner der Nationalsozialisten machte. Am Tag von Hitlers Machtübernahme ging er ins Exil.
Er war einer der meistgelesenen deutschen Autoren des 20. Jahrhunderts. Allein 13 seiner Bücher wurden verfilmt. Sein Werk erlaubte ihm ein Leben als Kunstsammler und Dandy, die mehrjährige Affäre mit Marlene Dietrich war nur eine unter vielen.
Die Flucht führte ihn in die USA, wo er sich in Kreis von Filmstars wie Gary Cooper, Greta Garbo und Bette Davis bewegte. Von deutschen Emigranten hielt er sich eher fern. Dabei blieb Remarque in allen seinen Büchern bei seinen Lebensthemen: Flucht, Exil und Pazifismus.
Begrüßung: Lea Rosh, 1. Vorsitzende Förderkreis Denkmal e. V.
Vortrag: Andreas Austilat · Journalist / Buchautor (Der Tagesspiegel)
Sprecher: Claus-Dieter Fröhlich
Wann: 27. Juli 2026
Beginn: 19:00 Uhr | Einlass: 18:00 Uhr
Eintritt: 10 €
Wo: In der Jüdischen Gemeinde zu Berlin| Fasanenstr. 79–80 | 10623 Berlin
