Mittwoch, 9. September 2026: WELTWEITES EXIL:„Die Wenigen und die Vielen“. Solitär im 20. Jahrhundert. Hans Sahl, 1902-1993
„Es gibt einen Schriftsteller (wieder) zu entdecken“ schrieb Fritz J. Raddatz in der „ZEIT“, dessen Fähigkeit zu erhellenden Momentaufnahmen ohnegleichen ist, einen literarischen Brennspiegelschleifer. Marcel Reich-Ranicki schrieb: „Am interessan-testen sind in der Prosa Hans Sahls die Teile, die die Ereignisse des Jahres 1933 be-treffen. Ausgeleuchtet wird nur der Rahmen des Privaten, doch gezeigt wird die Weltgeschichte. Die Darstellung ist ganz distanziert, ein wenig melancholisch, ohne eine Spur von Hass oder Zorn. Es dominieren Schmerz, Trauer und grenzenlose Ver-wunderung.“
Begrüßung: Lea Rosh – Vorsitzende Förderkreis Denkmal e. V.
Vortrag: Marko Martin – Schriftsteller, Verfasser des Bandes: Dissidentisches Denken. Reisen zu den Zeugen eines Zeitalters In: Die Andere Bibliothek
Lesung: Claus Dieter Fröhlich - Sprecher
Wo: In der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Fasanenstraße 79-80, 10623 Berlin
Beginn: 19 h | Einlass: 18 h
Eintritt. 10,00 €
