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Dienstag, 27. Oktober 2026: WELTWEITES EXIL| König des Feuilletons im Kaiserreich  und in der Weimarer Republik Alfred Kerr, 1867-1948 

Der Förderkreis „Denkmal der ermordeten Juden Europas e.V.“ Lädt Sie zu einer Veranstaltung 
Im Rahmen der Themenreihe „Weltweites Exil“ herzlich ein:
 

Marcel Reich-Ranicki, der inoffizielle „Literaturpapst“ hatte im Literarischen 
Quartett zu den 1997 im Aufbau Verlag von Günther Rühle herausgegeben 
„Briefe aus der Reichshauptstadt“, die Kerr für die „Breslauer Zeitung“ verfasst 
hatte, verkündet: „Die Geschichte des deutschen Feuilletons muss nach diesem 
Buch neu geschrieben werden.“
Er sorgte mit dieser Lobpreisung für die Wie
derentdeckung des fast vergessenen größten Theaterkritikers und Feuilletonisten 
seiner Zeit.

Ernst Blass, Kritiker im „Berliner Tageblatt“, schrieb 1928 nach der 
Veröffentlichung von Kerrs neuestem Buch mit dem Titel Die Allgier trieb nach 
Algier: „Kerr ist wahrer Essayist und Amateur, dem puren Philosophen wird er 
nicht geistig genug, dem puren Drangpoeten zu kritisch erscheinen. Beides wäre 
undankbar und ungerecht. Sollte nicht gerade der Poet dieses Durcheinanders 
und dieses Zwischenstufigen unseren besonderen Dank finden?“ 

Begrüßung: Lea Rosh - Vorsitzende Förderkreis Denkmal e.V. 
Vortrag: Peter von Becker - Schriftsteller und Publizist 
Lesung: Claus-Dieter Fröhlich - Sprecher 

Wir freuen uns, Sie in der Jüdischen Gemeinde zu Berlin begrüßen zu dürfen. 
Fasanenstr. 79-80, 10623 Berlin  

Beginn: 19 h | Einlass: 18 h
Eintritt: 10 €

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